Überall wird gehustet und geschnieft! Das Wartezimer beim Hausarzt ist voll – viele haben sich eine Grippe oder eine heftige Erkältung eingefangen. Bei der momentanen Wetterlage kein Wunder.
Hochbetrieb bei den Ärzten und Taschentücher sind das Must-Have in der Handtasche. Jedes Jahr das gleiche, irgendwann erwischt es jeden und egal wie gesund man sich ernährt und viel frische Luft tankt, die Viren lauern überall und schlagen gnadenlos zu. Für eine Ansteckung reicht oft schon ein kräftiges Niesen beim Gegenüber. Wer trotz einer heftigen Erkältung durch den Tag hetzt und sich nicht schont, riskiert nicht nur eine längere Krankheitsphase, sondern schlimmstenfalls eine Herzmuskelentzündung. Vorsicht auch bei den gängigen Medikamenten. Sie gaukeln meist vor, gesünder zu sein als man ist. Husten und Schnupfen dauern nunmal 14 Tage oder zwei Wochen und mit einfachen Hausmitteln kann ein Heilungsprozess ein wenig beschleunigt werden.

Schon Oma wusste das bei einer Erkältung ein Kamille-Dampfbad zum Inhalieren oft Wunder bewirkt. Ein Kartoffelwickel oder ein Zwiebelsaft den Husten schneller abklingen lässt. Bei Fieber der wirkt der altbekannte Wadenwickel. Hat die Erkältung bereits zugeschlagen, hilft Vitamin C nicht mehr viel und deshalb kochte meine Mama die bewährte Hühnensuppe. Bei ersten Anzeichen einer Erkältung schwöre ich auf ein Erkältungsbad mit Eukalyptus, Rosmarin und Kiefernadelöl. Es lindert Gliederschmerzen, befreit die Atemwege und entlastet die Bronchien.

Auch wenn es oft unhöflich wirkt, am besten hält man Abstand von erkälteten Menschen. Schon eine Umarmung oder Händeschütteln und die Gefahr sich eine Grippe einzufangen ist gross. Gefahr geht auch von Türklinken oder Einkaufswägen hervor. Wer hat schon ständig Desinfektionstücher in der Tasche? Regelmässig die Hände waschen, trockene, überheizte Räume meiden und wer sich trotz aller Hinweise ansteckt, mindestens 3 Tage im Bett bleiben und die Krankheit auskurieren. Die beste Erkältung ist die, die erst gar nicht ausbricht!